Das Schnupperpraktikum bei KOSTAL - Premiere für die Schüler des Fichte-Gymnasiums in Hagen

Vor kurzer Zeit begrüßten wir 31 Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse des Fichte-Gymnasiums zum ersten Schnupperpraktikum bei der KOSTAL Industrie Elektrik. Dieses neue Konzept verfolgt das Ziel, jungen Menschen die Themen Physik und Sonnenenergie, sowie die Funktionsweise eines Unternehmens zu erklären und das möglichst bevor sie sich in der Schule für oder gegen einen MINT-Schwerpunkt entscheiden müssen.

Mit dieser Vision und nach einer kurzen Unternehmenspräsentation ging es nach draußen zu den PV-Anlagen bei denen Reihen- und Parallelschaltung sowie die Spannungsberechnung verdeutlicht werden sollte. Anschließend wurde mit großen Augen die Darstellung von Gleich- und Wechselstrom am Oszilloskop verfolgt und auch das PIKO Solar Portal stellte für die Gruppe keinerlei Verständnisprobleme dar. Dr. Armin von Preetzmann, Bereichsleitung Entwicklung, und auch Markus Vetter, Leiter Marketing und Kommunikation, waren überrascht, wie aufgeweckt und motiviert unsere Gruppe die Aufgaben bearbeitete und staunten nicht schlecht, als beim gemeinsamen Lösungsabgleich plötzlich alle Hände nach oben schossen. Am Nachmittag begaben wir uns gemeinsam mit Uwe Schulz, Leiter Produktionsplanung, und Rocco Maroni, Schichtmeister Fertigung, in die Produktion um die Herstellung des PIKO aus der Nähe betrachten zu können.

Da dieser Tag für die Schülerinnen und Schüler den ersten Berührungspunkt mit einem Unternehmen darstellte, erarbeiteten wir in Kleingruppen die Aufgaben der einzelnen Abteilungen, sowie die jeweiligen internen und auch externen Beziehungen. Dadurch wurde der Grundstein gelegt, einen Organisationsaufbau, verdeutlicht am Beispiel KOSTAL, zu verstehen und auf andere Unternehmen übertragen zu können.

Somit haben die Schülerinnen und Schüler nicht nur etwas über Erneuerbare Energien gelernt, sondern auch herausgefunden, dass die Organisationsstruktur eines Unternehmens sehr komplex sein kann und man viele Mitarbeiter braucht, um die Wertschöpfungskette abdecken zu können. Am Nachmittag konnten wir mit Überzeugung feststellen, dass der Tag bei Teilnehmern und Beteiligten Begeisterung weckte und von einem regen Austausch und Spaß geprägt war.